Biografie über die beiden Berliner Theaterdirektoren Fritz und Alfred Rotter, die 1933 alles verloren

 

 
Fritz und Alfred Rotter gehörten zu den bekanntesten Berliner Theaterdirektoren der Weimarer Republik. Ende der Zwanziger Jahre begannen sie, Operetten zu inszenieren und feierten einige Jahre lang große Triumphe. Mit viel Glück schienen sie die Weltwirtschaftskrise zu überstehen, doch in der Silvesternacht 1932/1933 verließ sie dieses Glück ...
Beide wurden in Leipzig geboren, Fritz, der jüngere, 1888, Alfred, der ältere, 1886. Den Bühnennamen Rotter legten sie sich erst nach Ende des Ersten Weltkriegs zu. Der Familienname war Schaie.
Ihr Vater hieß Heymann ("genannt Hermann") Schaie, geb. am 13.3.1856 in Inowraclaw, dem heutigen polnischen Inowroclaw, damals preußische Provinz Posen seit der durch nichts zu rechtfertigenden Aufteilung Polens. Ihr Vater war seit November 1879 in Leipzig, als Kaufmann. Er war im Herrenmode-Großhandel tätig. Ihre Mutter hieß Emilie Schaie, geborene Simonson. Sie wurde am 7.6.1866 in Elberfeld geboren, es ist nicht bekannt welches "Elberfeld" genau. 1889 zog die Familie (mit den zwei Söhnen und zwei Töchtern) von Leipzig nach Berlin. Der Vater ermöglichte Fritz und Alfred Rotter die Verwirklichung ihrer größten Leidenschaft: das Theater.


Das Manuskript der Biografie konnte kurz vor Weihnachten 2014 abgeschlossen werden.

Meine Literaturagentin (Liepman Agency, Zürich) sucht nun einen Verlag.

 

(PS: Fritz Rotter ist nicht identisch mit dem in Wien geborenen Liedertexter - u.a. "Ich küsse Ihre Hand, Madame" -, Schriftsteller und Komponisten Fritz Rotter; die beiden haben durchaus Notiz voneinander genommen.)


Die nachfolgenden zwei Aufsätze und der Vortrag des Verfassers 2008 stellen Zwischenetappen zum Buch dar. Auf der Webseite "Stolpersteine" habe ich seither noch einiges nachtragen können: http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/ueber-den-bezirk/geschichte/stolpersteine/artikel.179687.php

 

 

 

 


 

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